Technologie Steuer in Österreich kommt

Österreich ist die nächste europäische Nation, die eine spezielle Technologiesteuer auf Internet-Giganten wie Amazon, Apple und Facebook erheben will. Dieser Schritt folgt den Schritten Frankreichs und Deutschlands, Maßnahmen auf nationaler Ebene zu ergreifen, anstatt auf ein EU-weites Abkommen zu warten.

Erst vor zwei Wochen kündigte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire an, dass die neue GAFA-Steuer (Google, Apple, Facebook, Amazon) ab dem 1. Januar in Kraft treten wird. Das Land hofft, im ersten Jahr der Einführung der Steuer bis zu 500 Millionen Euro zu generieren.

Zuvor hatte Deutschland einem Zeitungsbericht widersprochen, dass es mit der Einführung einer 3%igen Technologiesteuer beginnen würde. Während dieser Tortur setzte Le Maire Deutschland weiterhin unter Druck, eine Steuer zu erlassen, sagte Le Maire:


Ein kleines oder mittleres Unternehmen in einem EU-Land wie Frankreich, Deutschland oder Italien zahlte 14 Prozentpunkte mehr Steuern als Google, Amazon, Facebook und Apple.

Wenn wir nicht in der Lage sind, ein faires Steuersystem wiederherzustellen, die digitalen Riesen zu besteuern, werden wir dafür an der Wahlurne bezahlen.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte heute, das Land werde dem Beispiel folgen und nicht mehr auf ein EU-weites Abkommen warten.

Neben einem EU-weiten Schritt werden wir auch auf nationaler Ebene handeln. Wir werden in Österreich eine digitale Steuer einführen. Das Ziel ist klar – Unternehmen zu besteuern, die online riesige Gewinne erzielen, aber kaum Steuern zahlen, wie Facebook oder Amazon.

Laut dw.com schätzt die Europäische Kommission, dass Technologieunternehmen schätzungsweise 9% auf die Gewinne zahlen, verglichen mit 23% bei traditionellen Unternehmen.

Quelle: 9To5Mac

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Über den Autor: burgi

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