Pixelmator Pro Review

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Seit ein paar Jahren bietet Pixelmator Bildbearbeitungs-Apps für iOS und macOS an. Diese Apps sind sehr gut für einfache Bearbeitungen, aber kommen nicht an ein Photoshop heran. Gute Photoshop Alternativen suchte man bis 2015 meistens vergeblich, doch dann veröffentlichte Serif die Software Affinity Photo für macOS und 2016 auch für Windows. Die Pixelmator Entwickler haben beobachtet, wie sich Affinity Photo immer mehr Marktanteile schnappte und kamen zur Entscheidung eine Software für Profis zu entwickeln: Pixelmator Pro. Ende 2017 erschien die Pro Version exklusiv für macOS und wurde von den meisten als gute Konkurrenz zu Affinity Photo und Photoshop eingestuft.

Dadurch das sich Pixelmator Pro komplett auf macOS konzentriert, werden so gut wie alle exklusiven Features des Betriebssystems sehr schnell unterstützt (Swift, Metal, …). Mit dem ersten großen Update 1.1 (Monsoon), welches Ende Mai 2018 erschien, wurden Features wie SVG Unterstützung, Touch Bar Support und noch mehr hinzugefügt. Das letzte große Update 1.2 mit dem Codenamen „Quicksilver“ ist vor ein paar Wochen erschienen und bringt mehrere spannende Neuerungen mit sich. Nachdem Pixelmator Pro schon immer ein dunkles Erscheinungsbild hatte, wurde mit diesem Update ein helles Thema hinzugefügt. Mit dem Update wird jetzt auch offiziell MacOS Mojave unterstützt, welches Features wie die Continuity Kamera, SVG Schriftarten und das automatische Umschalten vom Erscheinungsbild hinzufügt. Zusätzlich dazu können Bilder jetzt mit Machine Learning (Core ML) automatisch verbessert werden.

Pixelmator Pro 1.2 Quicksilver Neuerungen

Interface

Das Interface von Pixelmator Pro ist sehr schön gestaltet und wird jedem Fan von Dark Modes gefallen. Allerdings bekommt die App, wie bereits angesprochen, mit dem Update 1.2 auch ein helleres Interface.

Man merkt, das die Entwickler viel Erfahrung mit der Programmierung von macOS Apps haben, da die App aussieht, als wäre sie von Apple selbst entworfen. Die Apple Designrichtlinien werden streng eingehalten und als macOS Benutzer erkennt man sofort anhand der Icons die Funktion der einzelnen Buttons.

Pixelmator Pro 1.2 Interface

Das User Interface teilt sich in drei Bereiche: Links die Ebenen, in der Mitte das Bild und Rechts die Werkzeuge. Darüber befindet sich eine Menüleiste, auf welcher oft benötigte Tools wie Zuschneiden oder Teilen zu finden sind. Außerdem kann man hier die Werkzeug- und Ebenenleisten ausblenden, um sich ganz auf das Bild konzentrieren zu können. Hat man mehrere Dokumente geöffnet, kommt noch eine Tableiste hinzu, wie man es von diversen anderen Apps wie zum Beispiel Safari gewöhnt ist. Durch die einfache Anordnung und Anpassbarkeit findet man sich schnell zurecht und verliert nie den Überblick. 

Die Einstellungen von Pixelmator Pro sind sehr spärlich gehalten, da man so gut wie alles über die Menüleiste der App bzw. des Systems konfiguriert.

Pixelmator Pro Einstellungen
Pixelmator Pro Menüleiste

Features

Pixelmator Pro Tools

Pixelmator Pro bietet neben den von einer Bildbearbeitungssoftware erwarteten Features wie Zuschneiden, Drehen oder Farbprofilen einige spannende Features für Profis. Im folgenden gehen wir die wichtigsten Features durch:

Stil

Mit dem Stil Tool kann man einem Dokument eine Füllung, Striche, einen inneren Schatten oder einen normalen Schatten hinzufügen. Hier ein Beispiel mit Verlauffüllung und innerem Schatten:

Pixelmator Pro Stil Tool

Anordnen, Wählen, Freie Auswahl und Schnellauswahl

Wie der Name schon aussagt, werden diese Tools zum Selektieren und Verschieben von Ebenen oder Teilen des Bildes verwendet. Wie man an dem kleinen Punkt rechts unten bei den Tools erkennen kann, verstecken sich diverse Optionen dahinter. Beim Wählen-Tool kann man zum Beispiel zwischen Rechteckiger, Elliptischer, Zeilen oder Spalten wechseln. Das Auswahl Tool ermöglicht es einem diverse Ausschnitte des Bildes zur Bearbeitung zu markieren. Dabei kann man zwischen freier, polygon und magnetischer Auswahl wechseln. Mit der Schnellauswahl lassen sich Objekte, die in einem Bild vorkommen, sehr schnell und genau auswählen. Es gibt hier auch die Option diverse Farben zu selektieren.

Bei allen Auswahl-Tools kann man zwischen den folgenden Modi wechseln:

  • Neu
  • Hinzufügen
  • Subtrahieren
  • Schneiden

Zeichnung, Farbfüllung und Löschen

Mit dem Tool Zeichnung lassen sich dank der zahlreichen Pinsel, Stifte und dem Support von Metal 2 sehr komplexe und schöne Zeichnungen erstellen. Es gibt auch zahlreiche Optionen, um die Stifte noch besser an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, sei es die Pinselgröße, Weichheit, Deckkraft und die Wahl zwischen verschiedenen Presets wie Lackstift oder Marker. Was für Resultate man damit erzielen kann, sieht man am besten an folgendem Bild von Pixelmator.

Zeichnung in Pixelmator Pr

Zusätzlich zum normalen Zeichnen gibt es auch die Option des Pixelzeichnens, mit welchem man einzelne Pixel genau ausfüllen kann.

Die Farbfüllung macht genau was man von ihr erwartet. Sie füllt einen Bereich mit einer ausgewählten Farbe aus. Dazu gibt es auch noch eine Verlauffüllung mit welcher man einer Farbfüllung verschiedene Verläufe hinzufügen kann. Die Farben, der Winkel und der Übergang des Farbverlaufes lassen sich genau einstellen.

Pixelmator Pro Farbverlauf

Das Löschen Werkzeug funktioniert wie ein umgekehrtes Zeichnen Tool, man hat die selben Stifte, Pinsel und Optionen zur Auswahl, nur wird hier der Inhalt gelöscht. Mit dem Intelligeten Löschen lassen sich diverse herausragende Inhalte schnell löschen. Man klickt hier auf einen Bereich der zu löschen ist, durch ein ziehen lässt sich dann die Toleranz erhöhen, damit mehr entfernt wird.

Reparieren, Klonen und Schärfen

Für jemanden, der viele Porträts bearbeitet kommt das Reparieren Tool wie gerufen. Mit diesem Tool markiert man einen Teil des Bildes, kleine Abschnitte welche hervorstechen werden dann ausgebessert. So lassen sich zum Beispiel Hautunreinheiten oder Falten bei Portärts gut kaschieren.

Hier ein Beispiel dafür (Bilder anklicken um sie zu vergrößern):

Mit dem Klonen Werkzeug lassen sich Abschnitte des Bildes kopieren und an einer anderen Position einfügen. Nachdem man einen Startpunkt ausgewählt hat, zeichnet man wie mit einem Pinsel über das Bild, um Ausschnitte zu klonen.

Wie es schon der Name sagt, werden mit dem Schärfen Tool ausgewählte Teile eines Bildes geschärft. Man kann auswählen, ob man Helle, Dunkle, Mittlere oder alle Bereiche des Bildes schärfen will. Außerdem kann man die Stärke der Schärfung einstellen. Klickt man auf den kleinen Pfeil des Symbols in der Toolbar, bekommt man zwei weitere Tools angezeigt: Abschwächen und Verwischen. Während man mit „Abschwächen“ das genaue Gegenteil von „Schärfen“ bewirkt, werden mit „Verwischen“ Teile unkenntlich gemacht.

Effekte

Unter dem Tool Effekte hinzufügen kann man seinen Bilder ohne viel Aufwand einige Effekte wie Sonnenstrahlen, Bokeh, Unschärfe oder Mosaik erweitern. Die einzelnen Effekte haben auch viele Optionen, um sie bis ins kleinste Detail anpassen zu können. Hier ein Beispielbild des „Shine“-Effekts mit den verfügbaren Einstellungen:

Pixelmator Pro Effekte

Farbanpassungen

Wie so gut wie jede andere Bildbearbeitungssoftware bietet Pixelmator natürlich auch ein Menü zur Anpassung der Farben, des Weißabgleich und der Helligkeit an. Seit dem Update 1.2 bietet Pixelmator Pro allerdings ein Feature, welches man nicht so oft sieht: ML Enhance. Mit diesem Feature werden alle Werte im Menü für Farbanpassungen automatisch eingestellt. Das ganze funktioniert mit Machine Learning und wählt anhand vom Bildinhalt berechnete Werte für die diversen Anpassungen aus. Hier ein Vergleich zwischen einem Bild ohne und einem mit ML Enhance:

Das ML Enhance Feature funktioniert in den meisten Fällen ganz gut, bei uns hat es manchen Bildern aber ein zu blasses Farbprofil gegeben.

Weitere Features

Es gibt noch viele weitere Features auf welche wir hier noch kurz eingehen werden.

  • Mit dem Text Tool kann man Texte in allen möglichen Schriftarten zu einem Bild hinzufügen. Das Tool eignet sich besonders gut für Werbungen.
  • Aufhellen / Abduckeln und Sättigen / Entsättigen sind weitere nützliche Tools um den Kontrast oder die Helligkeit in bestimmten Teilen eines Bildes anzupassen.
  • Das Zeichnen Tool ermöglicht es einem diverse Formen zu erstellen.
  • Verkrümmen / Ausbeulen / Distorsion / Wirbel sind gut zum manipulieren von diversen Bildinhalten.

Fazit

Pixelmator Pro ist ein sehr gutes Bildbearbeitungsprogramm, welches noch etwas Potential nach oben hat. Die meisten Bilder auf dieser Website werden mit Pixelmator Pro bearbeitet und wir sind sehr zufrieden mit den derzeit angebotenen Funktionen. Aufgrund der regelmäßigen Feature Updates gehen wir davon aus, das die Applikation mit der Zeit nur noch besser werden kann. Wir empfehlen Pixelmator Pro allen, die eine gute Alternative zu Photoshop oder Affinity Photo suchen und primär auf macOS arbeiten.

Über folgenden Link könnt ihr Pixelmator Pro für 30 Tage kostenlos testen: http://www.pixelmator.com/pro/free-trial/
Die Vollversion ist im Mac AppStore derzeit um 43,99€ zu haben.

Pros

  • Sehr schönes und natives macOS Benutzerinterface
  • Viele gute Effekte
  • Einfaches Arbeiten mit Ebenen
  • Regelmäßige Feature Updates
  • Große Anzahl an Tools

Contras

  • Teilweise noch etwas instabil
  • SVG Dateien werden nicht immer unterstützt

iFreak.at Score
8.5 / 10

Pixelmator Pro
Pixelmator Pro
Entwickler: Pixelmator Team
Preis: 43,99 €

Hinweis: Die App wurde vom Hersteller für das Review zur Verfügung gestellt.

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Über den Autor: lacky

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