Apples Brief an Investoren lässt Aktie noch weiter abstürzen

Am 2. Jänner 2019 hat Apple einen Brief an Investoren veröffentlicht, in welchem die Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2019 nach unten korrigiert wurden.

Folgende Zahlen werden von Apple jetzt geschätzt:

  • Einnahmen von ca. 84 Milliarden US-Dollar
  • Bruttomarge von ca. 38 Prozent
  • Betriebsaufwandskosten von ca. 8,7 Milliarden US-Dollar
  • Andere Einahmen/Ausgaben von ca. 550 Millionen US-Dollar
  • Steuersatz von ca. 16,5 Prozent vor Einzelposten

Im November letzten Jahres hat Apple noch die folgenden Zahlen preisgegeben:

  • Einnahmen von ca. 89 Milliarden US-Dollar
  • Bruttomarge von ca. 38 bis 38,5 Prozent
  • Betriebsaufwandskosten von ca. 8,7 bis 8,8 Milliarden US-Dollar
  • Andere Einahmen/(Ausgaben) von ca. 300 Millionen US-Dollar
  • Steuersatz von ca. 16,5 Prozent vor Einzelposten

Im Brief werden einige Gründe für die schlechteren Absatzzahlen genannt. Als Hauptgrund werden die sinkenden Verkaufszahlen des iPhones und anderen Produkten in China genannt. Außerdem sind weniger Kunden als erwartet auf die neuen iPhones umgestiegen. Als Grund dafür nennt Tim Cook in einem Interview mit CNBC das Akku Austauschprogramm, welches Anfang 2018 von Apple nach Kundendruck eingeführt wurde.

Es gibt allerdings auch Positives zu berichten. Wie aus dem Brief hervorgeht, verkauften sich die Apple Watch, AirPods, das neue MacBook Air und die neuen iPads zum Weihnachtsgeschäft sehr gut. Die Wearables konnten sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um 50% steigern, während das iPad auch im zweistelligen Prozentbereich zugelegt hat.

Apple bleibt auf jeden Fall positiv eingestellt und rechnet weiterhin mit neuen Rekorden bei den Absatzzahlen. Außerdem sollen 2019 viele spannende Produkte wie der neue Mac Pro oder AirPower veröffentlicht werden.

Am 29. Jänner kündigt Apple dann beim „Earning Call“ die finalen Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2019 an.

Quelle: apple.com

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Über den Autor: lacky

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